DiGA – der Countdown läuft

Schon bald werden die ersten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) den Weg in die ärztliche Regelversorgung finden, doch kurz vor dem Start herrscht bei vielen Ärzten noch immer Verunsicherung. Unklar ist vor allem, ob und wie die „Apps auf Rezept“ den Praxisalltag beeinflussen und wie die Anwendungen verordnet und abgerechnet werden können.

Die gute Nachricht vorweg: Die gewohnten Arbeitsabläufe bleiben unverändert. Jede DiGA, die das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüft und gelistet hat, können Sie genau wie ein Arzneimittel über Ihr Praxisverwaltungssystem per Rezept und PZN verordnen. Die Sorge, dass Sie Ihren Patienten im Zusammenhang mit der Nutzung einer App technische Hilfestellung leisten müssen, ist ebenfalls unbegründet – die ist Sache der Hersteller und Vertreiber.

Weitere Informationen zu DiGA und dem Verordnungsprozess finden Sie hier. Hier halten wir Sie zudem über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

 
Corona-Krise – Depressionstherapie trotz knapper Ressourcen

Das Corona-Virus zwingt inzwischen fast die gesamte Welt zur Distanz. Eine Zeit, die viele verunsichert und besonders die belastet, die auf therapeutische Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Eine Zeit also, in der Sie neben all den speziellen Herausforderungen mehr denn je auch psychologischen Beistand leisten müssen. Vor allem für Menschen mit Depressionen ist die aktuelle Situation besonders schwer zu bewältigen.

Hier bietet das Online-Therapieprogramm deprexis® wirksame Unterstützung. Sie können Betroffenen damit ein Tool an die Hand geben, das Ihren Patienten unabhängig von Ort und Zeit die Möglichkeit zur Selbsthilfe bietet und Sie in Ihrem Praxisalltag spürbar entlastet. Bestellen Sie jetzt den 3-Tages-Test-Code und finden Sie heraus, wie einfach deprexis® funktioniert und Sie und Ihre Patienten in dieser besonderen Situation unterstützen kann. Bestellen Sie gleich Ihren Testzugang.

deprexis® – Das Online-Therapieprogramm bei Depressionen unterstützt Sie und Ihre Patienten

Depressionen zählen zu den häufigsten Erkrankungen weltweit – laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit steigender Tendenz.Allein in Deutschland leiden ca. 6,2 Millionen Menschen an Depressionen2 – der Bedarf an leitlinienorientierten psychotherapeutischen Interventionen ist also hoch.

Doch auch mehr als ein Jahr nach der Psychotherapie-Richtlinienreform vergehen noch immer durchschnittlich fünf Monate nach der ersten Anfrage bis zum Beginn einer Richtlinienpsychotherapie. Außerhalb von Großstädten sogar noch länger.3 Ein Grund dafür ist der weitverbreitete Mangel an Psychotherapeuten.

Hier kann das internetbasierte Interventionsprogramm deprexis® sinnvoll und wirksam unterstützen. Wie? Das erfahren Sie auf diesem Portal.

deprexis® funktioniert und unterstützt Sie, weil es

... effektiv

... flexibel

... interaktiv

ist. Das bedeutet: Das Programm passt sich individuell den Bedürfnissen jedes einzelnen Patienten an. Dies ist besonders wichtig, denn keine Depression ist wie die andere. Und deprexis® wirkt. Das ist wissenschaftlich belegt und unkompliziert in einer Testversion nachzuerleben. Lesen Sie mehr zum Online-Therapieprogramm.

Kodierhilfe für die Therapie mit deprexis®

Patienten, die an depressiven Verstimmungen leiden, suchen meist zuerst ihren Hausarzt auf. Für die Abrechnung der Behandlung gibt es allerdings keine eigene Ziffer im Hausarztkapitel des EBM. Über welche Positionen Sie dennoch Ihre Tätigkeit abrechnen können und welche Krankenkassen die Kosten für das Online-Therapieprogramm deprexis® für ihre Versicherten übernehmen, erfahren Sie hier.

Depressionen leicht erkennen

Etwa jeder 10. Patient in der Hausarztpraxis leidet an Depressionen, Hausärzte haben also eine Schlüsselrolle beim Erkennen von Depressionen – sie sind in der Regel die erste Anlaufstelle der Patienten. Doch wie Depressionen erkennen? Depressionen verbergen sich schließlich häufig hinter unspezifischen oder körperlichen Beschwerden.

Mit 2 einfachen Fragen zum Ziel

 

deprexis® – Zahlreiche Studien belegen Wirksamkeit

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) zur Behandlung einer unipolaren Depression oder depressiver Verstimmungen ist weit verbreitet und wissenschaftlich anerkannt. Sie ist auch Basis vieler internetbasierter Therapieprogramme, die sich allerdings in Inhalt, Aufbau, Grad der Komplexität und Individualisierung zum Teil deutlich unterscheiden. Das Online-Psychotherapieprogramm deprexis® bietet Ihnen eine in zahlreichen unabhängigen wissenschaftlichen Studien und Metaanalysen mit mehreren tausend Patienten nachgewiesene Wirksamkeit und hohe Patientenzufriedenheit.1–14

Erfahren Sie mehr

Erstellen Sie Ihren Account für den kostenlosen Zugang und Ihren persönlichen Testcode für deprexis®

In zwei Schritten erhalten Sie Zugriff auf die weiterführenden Inhalte der Plattform für Hausärzte sowie die Bestellmöglichkeit für Ihren persönlichen Testcode für deprexis®:

  1. Identifizieren Sie sich mit Ihrem bestehenden DocCheck Usernamen und Passwort als berechtigte Berufsgruppe.
  2. Füllen Sie das Registrierungsformular der Plattform vollständig aus, damit wir Ihnen den Testcode übermitteln und eine Bestätigungsmail für Ihre Registrierung zusenden können.

  • Referenzen

    deprexis® – Das Online-Therapieprogramm bei Depressionen unterstützt Sie und Ihre Patienten

    1 http://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/254610/WHO-MSD-MER-2017.2-eng.pdf;jsessionid=6862FE3325D53086E301D542C3F99048?sequence=1

    2 S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression, Kurzfassung 2. Auflage, 2017, Version 1, AWMF-Register-Nr.: nvl-005

    3 BPtK-Studie: Ein Jahr nach der Reform der Psychotherapie-Richtlinie. Wartezeiten 2018, https://www.bptk.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/BPtK Studien/Wartezeiten_2018/20180411_bptk_studie_wartezeiten_2018.pdf, zuletzt abgerufen am 24.7.18  

     

    Zahlreiche Studien belegen Wirksamkeit

    1. Meyer B et al. J Med Internet Res. 2009;11(2):e15.

    2. Berger T et al.  Cogn Behav Ther. 2011;40(4):251–266.

    3. Moritz S et al. Behav Res Ther. 2012;50(7-8):513–521.

    4. Schröder J et al. Epilepsia. 2014;55(12):2069–2076.

    5. Fischer A et al. Lancet Psychiatry. 2015;2(3):217–223.

    6. Meyer B et al. Internet Interven. 2015;48–59.

    7. Klein JP et al.  Psychother Psychosom. 2016;85(4):218–228

    8. Beevers CG et al. J Consult Clin Psychol. 2017;85(4):367–380.

    9. Zwerenz R et al. Psychother Psychosom. 2017;86(6):341–350.

    10. Berger T et al. J Affect Disord. 2018;227:455–462.

    11. Fuhr K et al. Psychother Psychosom Med Psychol 2018; 68(06): 234–241.

    12. Bücker L et al. PLoS One. 2018;13(6):e0198859.

    13. Gräfe V et al. Health Econ Rev 2020;10: 19. 

    14. Twomey C et al. PLoS One 2020;15(1):e0228100.