deprexis® ist jetzt DiGA – Startschuss für das „Online-Therapieprogramm auf Rezept“

Nachdem der Gesetzgeber mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) die Grundlage für die „App auf Rezept“ geschaffen hat, wurde nach Überprüfung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) deprexis® in das Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA Verzeichnis) aufgenommen.

Ab sofort ist deprexis® im elektronisch geführten DiGA-Verzeichnis des BfArM als erstattungsfähiges Online-Therapieprogramm für die Gesundheitsversorgung von gesetzlich Krankenversicherten gelistet und kann von Ärzten bei entsprechender Diagnose mittels Muster 16 verschrieben werden. Damit steht die leitlinienbasierte und nachgewiesen wirksame Therapie14 ohne Wartezeit und ohne Kosten für die Betroffenen zur Verfügung.

Weitere Informationen zu DiGA und dem Verordnungsprozess finden Sie hier.

Ausfüllhilfe für deprexis®

Die Verordnung von deprexis® erfolgt über das Muster 16, auf dem auch Arznei- und Hilfsmittel verschrieben werden. Das Verfahren nutzt an vielen Stellen bereits gelebte Praxis und vereinfacht die Einführung sowohl für Sie als Arzt, als auch für Ihre Patienten.

Das bedeutet: deprexis® hat eine eigene Pharmazentralnummer (PZN 17265872) und wird im EDV-System Ihrer Praxis aufgeführt. Als Unterstützung finden Sie hier eine detaillierte Ausfüllhilfe für die Verordnung von deprexis® auf Rezept.

Sie stellen also wie gewohnt ein Rezept aus (Muster 16) und Ihr Patient löst dieses bei seiner Krankenkasse über alle üblichen Kontaktwege – also Website/Krankenkassen-App, E-Mail/postalisch, direkt in der Geschäftsstelle oder telefonisch – ein. Alternativ kann sich Ihr Patient deprexis® auch per Videogespräch beispielsweise über TeleClinic verschreiben lassen.

Ist der Versichertenstatus geprüft und bestätigt, generiert die Krankenkasse einen 16-stelligen Freischaltcode und übermittelt diesen anschließend an den Patienten. Diesen Code kann der Patient dann auf der Webseite de.deprexis.com eingeben und direkt loslegen

Eine weitere Möglichkeit für die Erstattung von deprexis® ist die direkte Beantragung bei der jeweiligen Krankenkasse Ihres Patienten. Voraussetzung in diesem Fall ist der Nachweis einer gesicherten Diagnose. Das Formular für die ärztliche Bestätigung können Sie hier kostenlos downloaden. Nähere Informationen zum Erstattungs- und Verordnungsweg finden Sie hier

Eine detaillierte Anleitung, wie Ihre Patienten deprexis® kostenlos nutzen können und was bei der Registrierung zu beachten ist, können Sie hier direkt herunterladen und Ihren Patienten als Hilfestellung überreichen.

Auch Patienten, die sich bereits in klinischer oder psychotherapeutischer Behandlung befinden, können das Online-Therapieprogramm nutzen. deprexis® bietet Klinikärzten, Psychotherapeuten und Psychologen schon vor Entlassung eine effektive Möglichkeit der lückenlosen Weiterversorgung der Patienten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Selbstzahler oder Privatpatienten können sich hier ein Diagnoseformular downloaden und deprexis® erwerben

deprexis® jetzt auf Rezept

Das BfArM hat deprexis® in das Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen aufgenommen. Das hier gelistete Online-Therapieprogramm kann ab sofort verordnet und von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.

Stimmen aus der Praxis: deprexis® – Ein Selbstversuch

Nora Fieling kann aus eigener Erfahrung über Depression berichten. Als Erfahrungsexpertin hat sie deprexis® im Alltag getestet.

Corona-Krise —Akzeptanz für digitale Angebote steigt

Aufgrund der Corona-Pandemie lebt fast die gesamte Bevölkerung seit Monaten unter mehr oder weniger starken Einschränkungen. Vor allem Menschen mit Depressionen sind deutlich von den Folgen der Corona-Maßnahmen betroffen, wie eine bundesweite Befragung1 zeigte. Patienten in einer depressiven Phase fühlten sich häufiger einsam, isoliert und es fehlte Ihnen an Tagesstruktur.

Jeder zweite Betroffene berichtete außerdem von ausgefallenen Behandlungsterminen beim Facharzt oder Psychotherapeuten, sowie von abgesagten Treffen der Selbsthilfegruppen. Um dieser Versorgungslücke entgegenzuwirken, zeigte sich unter den Patienten eine größere Akzeptanz digitaler Angebote in der Behandlung von Depressionen. Neben der Telefon- und Videosprechstunde, sahen mehr als die Hälfte der Erkrankten Online-Programme als hilfreiche Unterstützung an.1

Hier bietet das Online-Therapieprogramm deprexis® Unterstützung: Mit deprexis® können Sie Ihren Patienten ein Angebot an die Hand geben, das sie eigenständig und orts- und zeitunabhängig als Selbsthilfe nutzen können. Bestellen Sie jetzt den 3-Tages-Test-Code und finden Sie heraus, wie einfach deprexis® funktioniert und Sie und Ihre Patienten in dieser besonderen Situation unterstützen kann.

deprexis® – Das Online-Therapieprogramm bei Depressionen unterstützt Sie und Ihre Patienten

Depressionen zählen zu den häufigsten Erkrankungen weltweit – laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit steigender Tendenz.Allein in Deutschland leiden ca. 6,2 Millionen Menschen an Depressionen2 – der Bedarf an leitlinienorientierten psychotherapeutischen Interventionen ist also hoch.

Doch auch nach der Psychotherapie-Richtlinienreform vergehen noch immer durchschnittlich fünf Monate nach der ersten Anfrage bis zum Beginn einer Richtlinienpsychotherapie, außerhalb von Großstädten sogar noch länger.3 Ein Grund dafür ist der weitverbreitete Mangel an Psychotherapeuten.

Hier kann das internetbasierte Interventionsprogramm deprexis® sinnvoll und wirksam unterstützen. Wie? Das erfahren Sie auf diesem Portal.

deprexis® funktioniert und unterstützt Sie, weil es

... effektiv

... flexibel

... interaktiv

ist. Das bedeutet: Das Programm passt sich individuell den Bedürfnissen jedes einzelnen Patienten an. Dies ist besonders wichtig, denn keine Depression ist wie die andere. Und deprexis® wirkt. Das lässt sich wissenschaftlich belegen14 und die Funktionalität lässt sich unkompliziert in einer Testversion nacherleben. Lesen Sie mehr zum Online-Therapieprogramm.

Kodierhilfe für die Therapie mit deprexis®

Patienten, die an depressiven Verstimmungen leiden, suchen meist zuerst ihren Hausarzt auf. Für die Abrechnung der Behandlung gibt es allerdings keine eigene Ziffer im Hausarztkapitel des EBM. Über welche Positionen Sie dennoch Ihre Tätigkeit abrechnen können und welche Krankenkassen die Kosten für das Online-Therapieprogramm deprexis® für ihre Versicherten übernehmen, erfahren Sie hier.

Depressionen leicht erkennen

Etwa jeder 10. Patient in der Hausarztpraxis leidet an Depressionen, Hausärzte haben also eine Schlüsselrolle beim Erkennen von Depressionen – sie sind in der Regel die erste Anlaufstelle der Patienten. Doch wie Depressionen erkennen? Depressionen verbergen sich schließlich häufig hinter unspezifischen oder körperlichen Beschwerden.

Mit 2 einfachen Fragen zum Ziel

 

deprexis® – Zahlreiche Studien belegen Wirksamkeit

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) zur Behandlung einer unipolaren Depression oder depressiver Verstimmungen ist weit verbreitet und wissenschaftlich anerkannt. Sie ist auch Basis vieler internetbasierter Therapieprogramme, die sich allerdings in Inhalt, Aufbau, Grad der Komplexität und Individualisierung zum Teil deutlich unterscheiden. Das Online-Psychotherapieprogramm deprexis® bietet Ihnen eine in zahlreichen unabhängigen wissenschaftlichen Studien und Metaanalysen mit mehreren tausend Patienten nachgewiesene Wirksamkeit und hohe Patientenzufriedenheit.1–14

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Sprechstunde mit Prof. Dr. Landgrebe:  Folge 1

Wünschen Sie weitere Informationen und wertvolle Praxistipps rund um das Thema „Depressionen“? Haben Sie konkrete Fragen? Prof. Dr. Landgrebe beantwortet sie gesammelt zu einem späteren Zeitpunkt auf dieser Plattform.

Frage

“Das Besondere an deprexis®: sehr gute Evidenz, das heißt der Nachweis der Wirksamkeit auch im Vergleich mit klassischer Psychotherapie.“
Prof. Dr. med. M. Landgrebe

Sprechstunde mit Prof. Dr. Landgrebe: Folge 2

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  • Referenzen

    deprexis® – Das Online-Therapieprogramm bei Depressionen unterstützt Sie und Ihre Patienten

    1 http://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/254610/WHO-MSD-MER-2017.2-eng.pdf;jsessionid=6862FE3325D53086E301D542C3F99048?sequence=1

    2 S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression, Kurzfassung 2. Auflage, 2017, Version 1, AWMF-Register-Nr.: nvl-005

    3 BPtK-Studie: Ein Jahr nach der Reform der Psychotherapie-Richtlinie. Wartezeiten 2018, https://www.bptk.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/BPtK Studien/Wartezeiten_2018/20180411_bptk_studie_wartezeiten_2018.pdf, zuletzt abgerufen am 24.7.18  

     

    Zahlreiche Studien belegen Wirksamkeit

    1. Meyer B et al. J Med Internet Res. 2009;11(2):e15.

    2. Berger T et al.  Cogn Behav Ther. 2011;40(4):251–266.

    3. Moritz S et al. Behav Res Ther. 2012;50(7-8):513–521.

    4. Schröder J et al. Epilepsia. 2014;55(12):2069–2076.

    5. Fischer A et al. Lancet Psychiatry. 2015;2(3):217–223.

    6. Meyer B et al. Internet Interven. 2015;48–59.

    7. Klein JP et al.  Psychother Psychosom. 2016;85(4):218–228

    8. Beevers CG et al. J Consult Clin Psychol. 2017;85(4):367–380.

    9. Zwerenz R et al. Psychother Psychosom. 2017;86(6):341–350.

    10. Berger T et al. J Affect Disord. 2018;227:455–462.

    11. Fuhr K et al. Psychother Psychosom Med Psychol 2018; 68(06): 234–241.

    12. Bücker L et al. PLoS One. 2018;13(6):e0198859.

    13. Gräfe V et al. Health Econ Rev 2020;10: 19. 

    14. Twomey C et al. PLoS One 2020;15(1):e0228100.

     

    Corona-Krise —Akzeptanz für digitale Angebote steigt

    https://www.deutsche-depressionshilfe.de/forschungszentrum/deutschland-barometer/2020

     

    Depressionen leicht erkennen

    https://link.springer.com/article/10.1007/s00115-002-1299-y